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Die Perspektive Psychosomatik ist Teil der Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) und richtet sich insbesondere an ärztliche Kolleginnen und Kollegen zu Beginn ihrer klinischen Weiterbildung (Studium und Weiterbildung).

Während des Kongresses bietet die Perspektive Psychosomatik innovative Early-Career Formate an, die Studierenden und jungen ärztlichen und psychologischen Kolleginnen und Kollegen in Klinik und Wissenschaft Austausch untereinander und mit erfahrenen Psychosomatikern und Psychosomatikerinnen ermöglichen.

Des Weiteren werden über die Perspektive Psychosomatik in Zusammenarbeit mit der DGPM und dem DKPM auch für den Kongress 2026 Stipendien an Studierende vergeben. Informationen dazu werden mit dem Beginn der Kongressregistrierung auf der Kongresshomepage veröffentlicht.

Über das Kongressprogramm hinaus möchte die Perspektive Psychosomatik als Vertretung junger Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung zum Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie die Vernetzung innerhalb der Psychosomatischen Medizin fördern. Eine kostenfreie Mitgliedschaft kann über die E-Mail-Adresse

perspektive-psychosomatik@dgpm.de

angefragt werden.

Weitere Neuigkeiten auch auf 

Programm der Perspektive Psychosomatik – Lounge

Mittwoch, 04. März, 13:30 – 13:50 Uhr
Lounge im Zwischengeschoss Henry-Ford-Bau
Willkommen
Begrüßung durch das Team der Early Career Researcher und der Perspektive Psychosomatik für Stipendiat*innen, Studierende
und Ärzt*innen in Weiterbildung.

Donnerstag, 05. März, 08:30 – 08:45 Uhr
Lounge im Zwischengeschoss Henry-Ford-Bau
Gemeinsamer Start in den Kongresstag

Freitag,6. März, 08:30 – 08:45 Uhr
Lounge im Zwischengeschoss Henry-Ford-Bau
Gemeinsamer Start in den Kongresstag

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Programm der Perspektive Psychosomatik – außerhalb der Lounge

Mittwoch, 04. März, 16:15 – 17:45 Uhr
Hörsaal 108 (FB Wirtschaftswissenschaften)

Drei Perspektiven – ein* Patient*: Psychodynamische, verhaltenstherapeutische und systemische Zugänge in der psychosomatischen Behandlung

Leitende:

  • Roy Bockholt, Psychodynamische Psychotherapie (Moderation), Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik
  • Sebastian Seifert, Psychodynamische Psychotherapie, Städtisches Klinikum Dresden, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie
  • Caroline Rometsch, Verhaltenstherapie, Universitätsklinikum Tübingen, Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Melanie Stumme, Systemische Therapie, Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik

Psychosomatische Erkrankungen stellen in der klinischen Praxis komplexe Anforderungen an Diagnostik und Therapie. Unterschiedliche psychotherapeutische Richtlinienverfahren bieten jeweils spezifische Erklärungsmodelle und therapeutische Schwerpunkte. Ziel dieses Symposiums ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der psychodynamischen, verhaltenstherapeutischen und systemischen Therapie anhand einer gemeinsamen psychosomatischen Fallvignette vergleichend darzustellen.

Ausgehend von einem realitätsnahen Fallbeispiel erläutern die Referent:innen nacheinander ihre jeweiligen störungstheoretischen Konzepte, therapeutischen Foki und exemplarische Interventionen. Anschließend werden die verschiedenen Perspektiven integrativ diskutiert, mit besonderem Fokus auf praktische Implikationen für die psychosomatische Versorgung.

Das Symposium fördert ein vertieftes Verständnis der therapeutischen Entscheidungsprozesse, zeigt ergänzende Potenziale der Verfahren auf und lädt zur interaktiven Diskussion mit dem Publikum ein.

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Freitag, 06. März, 08:45 –10:15 Uhr
Hörsaal D (Henry-Ford-Bau)

Symposium der Perspektive Psychosomatik
Moderation: Julia Bongard (Solingen), Roy Bockholt (Dresden), Caroline Rometsch (Tübingen), Ruben Johannes Lagos Kalhoff (Bielefeld)

Grenzerfahrungen prägen nicht nur unsere Patient:innen, sondern auch Weiterbildung, Berufsalltag und die Entwicklung unseres Fachgebiets. In diesem Symposium laden wir zu einem offenen, lebendigen Austausch darüber ein, wie psychosomatische Medizin an diesen Grenzen entsteht, sich verändert und weitergedacht werden kann.

Im Zentrum stehen aktuelle und geplante Veränderungen der Musterweiterbildungsordnung und ihre Bedeutung für die zukünftige Ausgestaltung psychosomatischer Weiterbildung. Wir beleuchten typische Arbeitsfelder und Aufgaben psychosomatisch tätiger Ärzt:innen und diskutieren, wie sich klinische Tätigkeit und persönliche Lebensrealitäten miteinander verbinden lassen. Darüber hinaus stellen wir neue Formate der Nachwuchsförderung vor, darunter die geplante Winter School, und präsentieren das Buch „Perspektive Psychosomatik“, das Erfahrungen, Haltungen und Aufbrüche junger Kolleg:innen im Fach sichtbar macht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der fachberuflichen und berufspolitischen Mitgestaltung: Welche Fortschritte lassen sich im Sprecher:innenteam verwirklichen? Welche Spielräume gibt es innerhalb der Fachgesellschaft?

Das Symposium richtet sich ausdrücklich an Studierende, Ärzt:innen in Weiterbildung und Early-Career-Kolleg:innen, aber auch an alle, die psychosomatische Medizin an ihren Grenzen erleben und gemeinsam neue Wege jenseits des Vertrauten erkunden möchten. Neben kurzen Impulsen steht der Dialog im Vordergrund: offen, niedrigschwellig und vernetzend.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch, neue Perspektiven und gemeinsames Weiterdenken der Psychosomatischen Medizin.

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Freitag, 06. März, 13:15 – 14:45 Uhr
Hörsaal D (Henry-Ford-Bau)

Vom Poster zum Paper: Wissenschaftliches Schreiben leicht gemacht

Moderation: Kerstin Weidner (Dresden)
Referierende: Ilona Croy (Jena)

Forschung ist in weiten Teilen sehr spannend. Man diskutiert mit Kolleginnen und Kollegen, entwickelt gute Ideen, untersucht diese – und erhält oftmals wirklich spannende Ergebnisse. Diese schönen Daten kann man anschließend mit anderen Forschenden auf einem Kongress teilen und diskutieren.

Doch was passiert danach? Häufig beginnt dann der mühsame Teil: Zwischen Patiententerminen und Teambesprechungen versucht man, all die Gedanken, Ergebnisse und Argumente in ein überzeugendes Manuskript zu bringen.

Im Workshop schauen wir uns an, wie man Forschungsergebnisse effizient publiziert. Dabei beantworten wir die folgenden Fragen: Was lohnt sich zu veröffentlichen – und was nicht? Welche Schritte sind sinnvoll und in welcher Reihenfolge? Wie strukturiert man den Arbeitsprozess effizient? Am Ende des Workshops soll eine Manuskriptskizze für ihr eigenes Publikationsprojekt stehen.

Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung

Das Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung des DKPM richtet sich an junge Wissenschaftler:innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die sich auf patientenorientierte Forschung in der Psychosomatik spezialisieren.

Wie jedes Jahr gestalten Teilnehmende des aktuellen Programmdurchgangs verschiedene Formate für Early Career Scientists auf dem DKPM. Ziel ist es, die Vernetzung unter Nachwuchswissenschaftler:innen zu fördern und den Austausch mit ärztlichen und psychologischen Kolleg:innen aus der Psychosomatik über Standorte hinweg zu stärken.

Folgende Veranstaltungen werden in diesem Jahr angeboten:

Donnerstag 13. März 2025 um 10:00 Uhr
Wir laden alle Interessierten herzlich in den Loungebereich ein – eine offene Gelegenheit für Early Career Scientists und Studierende, sich zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und über gemeinsame Herausforderungen sowie neue Ideen ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und den persönlichen Austausch!

Donnerstag 13. März 2025 um 17:15 Uhr
Panel Talk „Hard to reach patients – Psychosomatik für alle?“
Gemeinsam mit Expert:innen aus Klinik und Forschung diskutieren wir Herausforderungen und Ansätze zur Verbesserung der psychosomatischen Versorgung von schwer erreichbaren Patient:innengruppen. Im Fokus stehen dabei Barrieren wie soziale Ungleichheit, sprachliche und kulturelle Hürden sowie Stigmatisierung.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und eine spannende Diskussion!

Flyer_DKPM2025

Unsere Sessionempfehlung

Donnerstag, 13. März 2025, 10:30 – 12:00 Uhr
Filmraum
Meet-the-Editor
Die »Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie«, gegründet 1954 von Felix Boehm, Annemarie Dührssen und Werner Schwidder, ist das Organ der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM). Sie vermittelt einen systematischen Überblick über das Gesamtgebiet der psychosomatischen Medizin und versteht sich als Diskussionsforum für den interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Wollen Sie mehr über die Zeitschrift, ihr Publikationsprofil, ihre Schwerpunktsetzung, die Manuskriptgestaltung und Manuskripteinreichung, über das Begutachtungsverfahren erfahren? Möchten Sie hinter die Kulissen der Entstehung einer Zeitschrift schauen? Möchten Sie die Herausgebenden kennenlernen und sich über Publikationsmöglichkeiten austauschen? Wollen Sie mehr über die in den nächsten Heften geplanten Inhalte erfahren? Dann kommen Sie gern am Donnerstag, 13. März um 10:30 Uhr in den Filmraum des Henry-Ford-Baus. Wir freuen uns auf Sie!

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